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3 Wege, wie du in deine Kraft kommst (und das trotz großer Angst und Blockaden)

Ängste bilden teilweise so starke Blockaden, dass sie uns die klare Sicht versperren und wir in Selbstzweifeln untergehen. Wir sehen nicht mehr was richtig und was falsch ist, können uns nicht entscheiden, weil unsere Wahrheit überschattet ist. Alles ist plötzlich im Nebel und man kreist in negativen Gedanken, die einem das Leben unnötig schwer machen. Keine schöne Erfahrung. Doch wie kommen wir da raus? Im folgenden Artikel möchte ich dir 3 Wege aufzeigen, wie du in deine Kraft kommst, auch dann wenn es mal schwer ist und Überwindung kostet.

 

Weg 1: Gehe in die Angst

Ich habe es lange Zeit nicht glauben können und entdecke es heute mehr und mehr. Das, was uns Probleme und Konflikte im Leben bereitet ist nicht die Angst an sich. Es ist unser Verhalten, dieser Angst auszuweichen. Warum ist das so? Ängste stehen in Verbindung mit Gefühlen wie Kleinheit, Scham, Schuld, Ohnmacht, Taubheit, etc. Diese Gefühle lassen uns schwach, hilflos und minderwertig fühlen. Wir haben uns mit diesem Gefühl identifiziert. Als wir noch Kinder waren und diesen Teil von uns nicht annehmen und lieben konnten, bzw. damit nicht angenommen und geliebt wurden, wir Ablehnung erfahren haben und uns glauben machten, dass wir nicht gut sind wie wir sind. Angewiesen auf die Liebe der Eltern haben wir Ängste kreiert, du uns ein erneutes „Fehler“ machen verhindern sollten, indem sie uns jedes Mal an diesen Schmerz erinnern. Dieses Verhalten der Angstvermeidung wurde also antrainiert. In die Angst zu gehen bedeutete uns früher als Kind den Tod, denn Leben bedeutete uns die Liebe von außen, unserer Eltern und engsten Vertrauten. Dieses Verhaltensmuster tragen wir -wenn wir es nicht aufgelöst haben- heute noch in uns und lassen es unbewusst unser Leben sabotieren. Das hat Auswirkungen, denn immer wenn du der Angst ausweichst, nimmst du dir ein Stück vom vollen Leben. Im Außen wird sich dein Mangel in Problemen und Konflikten zeigen. Du beraubst dich der Fülle, Freude und Liebe die dich umgibt und dir zu Teil werden will. Du erfährst das Leben also auf Sparflamme, immer auf der Hut, immer geduckt. Was könnten die anderen denken? Was wenn ich das Geld nicht habe? Was wenn es schief geht? Usw. Der einzige Weg dies aufzulösen ist der Weg in die Angst. Und nur darin findest du auch deine Kraft und Lebendigkeit wieder.

 

Weg 2: Frage dein 80- Jähriges Ich

In bestimmten Entscheidungen oder wenn du vor einer Wahl stehst dir Kummer bereitet (weil du auf eine Blockade stößt!) frage dich, was dein 80- Jähriges Ich sagen würde wenn es diese oder jene Erfahrung nicht gemacht hätte. Könnte es sein, dass du bereuen würdest diesen oder jenen Schritt nicht gewagt zu haben? Könnte es sein, dass du dir dann denken könntest: „Mensch, hätte ich doch damals…“ „Wäre ich doch vom Baum ins Wasser gesprungen, hätte ich doch das hübsche Mädel im Supermarkt angesprochen, hätte ich doch die Konzertkarten gekauft, obwohl ich knapp bei Kasse war, hätte ich doch den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, hätte ich doch meiner Familie mehr Zeit geschenkt, anstatt mich (aus Minderwertigkeit) nur der Arbeit zu widmen… Gerade in solchen „Extremsituationen“, wo wir in unsere Angst steigen und über unsere Schatten spingen kommen wir mit Leben in Verbindung. Wir spüren wieder wie lebendig wir sind, unsere pure Lebenskraft und -Freude. Wir spüren uns selbst. Es geht nicht darum die Gefahr zu suchen und Kicks, die unser Leben oder das anderer gefährden. Es geht darum dem Weg dessen zu folgen, wo wir uns der Größe versperren, aus Angst vor den Gefühlen, die uns an unsere erfahrene Minderwertigkeit zurückerinnern.

 

Weg 3: Treffe bewusste Entscheidungen und mach dich groß

Was aber tust du, wenn du übermannt wirst von deinen Emotionen. Wenn deine Ängste dich so stark lähmen, dass du in einen Schockzustand gerätst. Blockaden verhindern den Lebensfluss. Sie verhindern das Fließen von Energien. Ob du ein Geldthema, ein Thema in der Partnerschaft, Sexualität oder im Bezug auf deine Fähigkeiten und Wertigkeit hast. Blockaden lassen uns, wenn wir ihnen nicht bewusst entgegen wirken, das Spiel der Angstvermeidung weiter betreiben und damit ziehen wir immer wieder die gleichen Konflikte und Probleme in unser Leben. Die gute Nachricht ist: Es ist nicht entscheidend ob du diese Blockaden (noch) hast oder nicht. Das einzige was entscheidend ist, ist wie du danach handelst. Du hast nicht die Wahl darüber, dass du dieses Thema jetzt hast. Es ist nun mal da. Es bringt also nichts dich mit Fragen zu quälen wie: „Warum ich? Warum nur habe ich das bloß?“ Das bringt dir nichts. Du hast nun aber die Wahl ob du diesem Thema weiter ausweichen möchtest, eine passive Haltung wie „gut ich lebe halt damit“ einnehmen willst, oder ob du sie von nun an für dich nutzt und damit wieder zurück in deine Fülle und Kraft findest. Wie bewusst du von nun an deinen Blockaden und Widerständen begegnest, ob du bereit bist sie zu fühlen und ob du dein Handeln bewusst ausrichtest bestimmt über dein Leben. Handelst du in der Fülle, dem Vertrauen, der Liebe zu dir und anderen? Oder lässt du dich klein machen von deinen Ängsten und gibst dem Druck nach? Alles was es dafür braucht ist eine bewusst Entscheidung und den Willen es anzugehen. Deine Blockaden erinnern dich nur an das Potential, das du in dir zurückhältst. Die ganze Kraft und Lebensfreude, die du über viele Jahre und Jahrzehnte vergraben hast.  Erlaube dir in deine Kraft zu gehen und tue es so bewusst und gut du nur kannst, in jeder Situation, die dich dazu auffordert. Wenn auf deinem Weg viele Widerstände auftauchen ist es der richtige Weg. Fühle den Widerstand. Erlaube dir auch mal Fehler. Lade die damit in Verbindung stehenden Gefühle ein. Mach dich groß und nehme das ganze Leben! Geb dich nicht mit weniger zufrieden!

 

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Ich freu mich auf dich!

Bis bald. 😉

Dein Johannes Rudolf

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