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3 Faktoren wie du es schaffst den Fokus bei dir zu behalten

Um im Leben unseren eigenen Weg zu gehen und Entscheidungen für uns selbst zu treffen, brauchen wir eine gesunde Selbstzentriertheit. Diese bekommen wir nur dadurch, indem wir mit unserer Aufmerksamkeit bei uns selbst bleiben, bei dem was für uns selbst jetzt richtig ist. Selbstzentriert zu sein wird leicht mir Rücksichtslosigkeit oder sich über den Willen anderer zu stellen gleichgesetzt. Für Menschen, die sich selbst noch nicht erlauben ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken und zu sagen was sie denn lieber wollen kann das oft so aussehen. Sie halten sich selbst für rücksichtlos und „egoistisch“, würden sie den Fokus mehr auf sich richten und einmal das tun oder sagen, was sie denn wirklich tun oder sagen wollen. Wie immer wird das, was wir an uns selbst nicht sehen wollen oder ausgrenzen, uns aber insgeheim wünschen, auf andere projiziert.

Menschen mit Selbstzentriertheit sind Menschen die wirklich lieben können. Denn sie stellen die Liebe zu sich selbst an erster Stelle. Unser Verstand versteht das nicht. Er setzt Liebe damit gleich, anderen nach dem Mund zu reden und anderen jeden Wunsch zu erfüllen. Doch unser Herz weiß, dass wirkliche Liebe nur dann gegeben werden kann, wenn wir sie bereits in uns gefunden haben. Andernfalls werden scheinbare Liebesakte zu Erwartungsakten, die immer einen Gegenwert verlangen. Doch das möchte Liebe nicht. Liebe möchte geben ohne zurückzuverlangen. Noch dazu wird derjenige, der seine Meinungen und Entscheidungen auf andere stützt keine eigenen Entscheidungen treffen können. Er wird in Beziehungen zum Spielball anderer. Wer sich selbst nicht wert schätzt und achtet, wird auch von anderen nicht erst genommen und wertschätzend behandelt werden. Menschen, die sich und ihre Gefühle an erster Stelle setzen sind einfach attraktiver und andere fühlen sich automatisch von diesem Menschen angezogen. Denn dieser Mensch hat zu geben.

Wie schaffen wir es also, dass wir selbst mehr zu einem solchen Menschen werden und den Fokus in unseren Entscheidungen und darüber hinaus mehr bei uns behalten?

 

Faktor 1: Du brauchst einen Lebensinhalt

Hast du keinen Lebensinhalt wirst du andere zu deinem Lebensinhalt machen. Du wirst von anderen abhängig sein, von deren Stimmungen und Reaktionen. Das kennen wir alle. Jeder hat das schon mal durchgemacht oder erlebt. Und es fühlst sich einfach nicht gut an! 😉 Die erste Voraussetzung dafür, dass wir nicht andere zu unserem Lebensinhalt machen, sondern uns selbst und einer Sache, die wir von Herzen lieben und gerne tun ist also, dass wir einen solchen Lebensinhalt finden oder entwickeln, falls wir noch keinen haben. Natürlich sind auch Kinder, Pflegefälle oder Haustiere ein wunderbarer Lebensinhalt, aber wer bist du wenn du diese mal nicht um dich hast, oder nicht mehr? Hier können wir schnell Abhängigkeitsverhältnisse schaffen, die weder dir noch dem Gegenüber gut tun. Allzu oft wird dadurch die Eigenständigkeit des Kindes oder desjenigen, um den wir uns „kümmern“ geraubt, was keine eigenverantwortlichen Menschen hervorbringt und allen gemeinsam die Luft zu atmen raubt. Ein Lebensinhalt sollte also eine Tätigkeit sein, der wir unabhängig von unseren Lieben nachgehen können, die uns jedoch so wichtig ist, dass wir dafür brennen und uns begeistern können. Sie sollte uns Spaß machen und das Gefühl geben am Leben zu sein und etwas Sinnvolles zu tun. Wie du diesen Lebensinhalt für dich findest, das kannst du hier bei spatha erfahren.

 

Faktor 2: Entwickle Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl entwickeln wir nur in dem Maße, indem wir unserer selbst bewusst werden, uns mit uns selbst befassen, wir erkennen was uns selbst wichtig ist und dem auch nachgehen. Natürlich ist das nicht immer einfach. Einem geliebten Menschen ein NEIN auszusprechen, weil es für einen Selbst nicht die richtige Entscheidung wäre JA zu sagen, erfordert Stärke. Die Angst von anderen nicht geliebt zu werden sitzt tief in den meisten von uns. Doch gerade diese Stärke gilt es zu entwickeln. Ja zu sagen wenn du es meinst, Nein zu sagen wenn du es nicht willst. Wir können unsere Entscheidungen nicht länger von anderen abhängig machen. Wir würden uns selbst betrügen und den anderen gleich mit dazu. Nur wer sich selbst gegenüber ehrlich ist kann auch anderen gegenüber ehrlich sein und dadurch ehrliche, aufrichtige und auf Vertrauen basierte Beziehungen schaffen.

 

Faktor 3: Stelle die richtigen Fragen

Frage dich immer was möchte ich? Was möchte ICH WIRKLICH? Was würde mir gut tun? Was würde mir mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit geben? Nur wer mich sich selbst zufrieden ist, weil er mit sich und seinen Bedürfnissen im Reinen ist, kann diese Zufriedenheit mit anderen teilen. Wir sind kein Geschenk für andere, weder für Freunde, Partner noch unsere Kinder, wenn wir ein Leben führen, welches uns selbst nicht glücklich macht. Weil wir einer Arbeit nachgehen die uns zwar Geld, aber kein Glück bereitet. Weil wir in einer Beziehung bleiben, die zwar nach außen hin perfekt scheint, nach innen aber an unserer Substanz nagt. Würdest du deine Kinder fragen was sie lieber wollen, eine Mama oder einen Papa die zwar zusammen sind aber nicht glücklich, oder eine Mama und einen Papa, die zwar getrennt von einander leben aber glücklicher sind und dadurch auch wieder mehr für die Kinder da sein können, wäre die Antwort klar. Ebenso ist das mit einem Beruf der Mama oder Papa nicht mehr erfüllt. Jedes Kind wünscht sich, dass Mama und Papa glücklich sind, auch wenn das erstmal bedeuten würde in bestimmten Bereichen Abstriche machen zu müssen. Kinder zwingen uns in unsere Talente und mit uns selbst ehrlich zu sein. Von Kindern können wir Erwachsene viel lernen. Kinder wiederum lernen nicht von dem was wir ihnen erzählen oder als Weisheiten auftischen, sondern sie lernen von dem was wir vorleben, was wir im Inneren sind. Sind wir mit uns ehrlich? Sind wir integer, also mit unseren Werten und Bedürfnissen im Einklang? Sich zu fragen was man wirklich will ist nicht nur eine einmalige Angelegenheit, die vor allem dann auftritt, wenn wir unser Leben beginnen in Frage zu stellen. Sie sollte immer auftreten, in jedem Moment und damit bestmöglich, so gut und bewusst wir können, mit dem beantwortet werden, was wir als wirklich gut und richtig für uns selbst erachten.

 

Ich wünsche dir freie und selbstbestimmte Entscheidungen!

Dein

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2 thoughts on “3 Faktoren wie du es schaffst den Fokus bei dir zu behalten

  1. Lieber Johannes,
    Du sprichst mir soooo aus dem Herzen…..
    Auch ich bin durch diese Schule gegangen und zum Teil noch dabei. Auch Depressionen kenne ich aus der Vergangenheit und habe deine Worte dazu gelesen . Sehr gut!
    Fazit : Alles was wir durchlebt haben hat uns zu der Persönlichkeit gemacht die wir heute sind. Und ich hätte nicht die Fachausbildung im Alter noch gemacht, die mich glücklich und zufrieden macht.
    Dankeschön für deine Zeilen und weiterhin dir viel Erfolg.
    Herzlichst
    Elisabeth

    1. Danke liebe Elisabeth für deine lieben und ermutigenden Worte! Es freut mich, dass du dich in meinem text wiedergefunden hast und noch mehr, dass du deinen Weg nun gehst. Damit gibst du auch anderen Mut ihren Weg zu gehen. Liebe Grüße, Johannes

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