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Der Weg eines erfolgreichen Menschen ist oft einsam

Warum ist das so?

Seit ich begonnen habe mich mit meiner persönlichen Entwicklung zu beschäftigen hörte ich immer wieder, dass es Menschen geben wird, die, hast du dich einmal entschieden deinen eigenen Weg zu gehen, versuchen werden dich aufzuhalten. Seit nun 3 Jahren gehe ich diesen Weg, meinen eigenen. Und zwar so radikal wie ich nur kann. Warum radikal? Weil es, so wirst du feststellen hast du dich einmal entschieden, nur noch diesen einen Weg geben kann. Und genau daran liegt es, das sehr erfolgreiche Menschen der Einsamkeit begegnen. Doch beginnen wir von vorne.

Jede Geschichte eines erfolgreichen Menschen erzählt unterm Strich eines: Dieser Mensch hat „sein Ding“ gemacht, ist seinen Weg gegangen. Um vorab klarzustellen: Erfolgreich zu sein hats nicht mit Geld, Ansehen oder Fame zu tun. Wirklich erfolgreiche Menschen verstehen es das zu leben was sie lieben, ihre Passion mit ihren Werten und Lebensvorstellungen zu vereinen und damit in die Welt zu gehen. Der Materielle Erfolg ist die Folge dessen. Es sind die Menschen, die die Welt im Großen wie im Kleinen verändern. Weil sie es sind, die kühn und ver-rückt genug sind, anders zu denken! Die Einsamkeit beginnt genau da. Anders zu denken als die Masse. Schon mit dem ersten Gedanken wird es unbequem. Warum ist das so? Doch  lass uns auch hier noch einmal einen Schritt zurückgehen.

Irgendwann im Leben kommst du an den Punkt und du sagst, „Stop, was läuft hier eigentlich!?“ Und du siehst: Es gibt noch einen anderen Weg, einen, der dir nie bewusst war. Die eine Richtung, die sich eng und wie „festhalten“ anfühlt – das was du schon kennst – und plötzlich noch dieser andere, der sich irgendwie viel weiter und größer anfühlt. Wie ein Sog zieht er dich an, will dich mitreißen, doch… „Ich kann nicht…“, „Aber…“

Genau mit dieser einfachen Entscheidung beginnt es und wird es immer wieder, tagtäglich, beginnen. Auf diesen einfachen Entscheidungen beruht es am Ende, ob du eines Tages wirklich erfolgreich sein wirst, mit deinem Leben im Gesamten oder ob du ein Leben auf Kompromissen, Selbstverleugnung und Angst aufgebaut hast. Letzteres verpricht sehr viel „Sicherheit“ und „Geborgenheit“. Es ist warm und kuschelig mit den anderen. Du wiegst dich in sicheren Händen, hast einen sicheren Job, eine sichere Ehe, eine sichere Versicherung und zudem ein sicheres Netz an Freunden und Kollegen, die achso gern deine täglichen Sorgen mit dir teilen. Schließlich gibt es sonst wenig zu besprechen. Dort fühltest du dich wohl, denn dort wurdest du akzeptiert. Schließlich bist du wie alle anderen und fällst nicht aus der Reihe.

Mit einem Mal beginnst du dich diesem klebrigen Teig zu entziehen, indem sich alle wie Maden festgefressen haben. Du spürst die abwertenden Blicke der anderen, die dich beginnen ins Lächerliche zu ziehen. Du kommst ins Wanken, in Zweifel: „Soll ich, soll ich nicht“… Du spürst die Zerissenheit im Inneren, du weißt nicht was richtig ist. Zu warm und sicher wiegt die Akzeptanz der Gruppe. Gehst du nun den Weg zurück, entscheidest du dich für den Kompromiss so sei dir gewiss: Schon nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass die Selbstlüge nicht mehr zu ertragen ist. Weil du die Entscheidung längst getroffen hast.

Nun verstehst du vielleicht, warum es am Ende nur diesen einen Weg gibt. Du musst, weil es nunmehr der einzige Weg ist, deinen Weg gehen. Und dieser verlangt den Zoll, Altes zu verlassen. Die Wohlgesonnenheit der Eltern, Großeltern, der Freunde und Lebenspartner, all das musst du aufgeben, denn alles andere ist Selbstaufgabe und dem Tod noch viel näher. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier unterscheidet sich wahre Liebe zu dir und anderen. Die Menschen, die dich wahrhaft lieben, werden dich immer in allem was du tust, mit ihrem stillen oder gesprochenen Wort, unterstützen. Sie werden sagen: Ich liebe dich und egal was du tust und wohin du gehst, ich bestärke dich. (Auch wenn sich unsere Wege dafür trennen müssen.) Das ist Liebe. Das ist die Annahme des anderen. Wenn es keinen dieser Menschen in deinem Umfeld gibt weißt du, dass es keine wahre Liebe war, die euch zusammenhielt, sondern „Madentum“. Einer frisst vom anderen. Oder wie es die Psycholgie nennt, Co-Dependency. Die bedingte Abhängigkeit voneinander, das „Ich-bin-Wir Syndrom“. Die Basis vieler Beziehungen.

Und ja, es ist schwer. Zusehen zu müssen wie sich alte Freundschaften trennen, wie lange Beziehungen oder gar Ehen auseinander gehen, wie du dich gegen die Werte deiner geliebten Eltern oder Großeltern zu stellen hast, wie sich andere von dir abwenden werden, sie dir Liebe entziehen. Sie versuchen dich zu belehren, dich zu halten, dir zu sagen was es richtig und falsch, möglich und realistisch wäre. Sie geben dir Rat-Schläge, ins Gesicht und machmal unter die Gürtellinie.

Doch die Freiheit, die Kraft, diese unermessliche Liebe die deinen Körper wie ein Orgasmus durchtränkt, hast du nur ein einziges Mal deine Größe zugelassen, hast du einen einzigen faulen Kompromiss fallen lassen und JA zu deinem eigenen Weg gesagt… diese Kraft ist es, die alles übertrifft was du bisher kanntest und die dich mitreißt in ein lebendiges Abendteuer. Hast du einmal diese göttliche Kraft, als du völlig in ihr standest, zu spüren bekommen, wirst du nicht mehr zurückwollen, um keinen Preis. Mit jeder Entscheidung wirst du feinfühliger und mit jedem Mal, da du dich wieder besinnst und wieder in das Zentrum deiner Kraft zurückkehrst wirst du stärker, lebendiger und mehr Freude und Freiheit empfinden. Du wirst erkennen, dass du das alte nicht mehr brauchst, denn du wirst genährt sein mit einer endlos sprudelnden Quelle von Kraft und Energie. Du wirst nie wieder eine andere Liebe wollen, als die einzig wahre, unverfälschte. Du wirst sie selbst geben können und damit auch wahrhaftig von anderen empfangen. Von Menschen, die an dich glauben.

Vergess das was diejenigen über erfolgreiche Menschen sagen, die selbst nicht dort sind. Keiner von Ihnen weiß wie es ist 300 Firmen zu besitzen, mit einem Wort aus deinem Mund Millionen von Menschen zu bewegen, einem Musikstück das du komponierst, die Herzen tausender Menschen zu berühren. Keiner von Ihnen weiß, welche Anstrengungen unternommen werden mussten, um so weit zu kommen. Also hör nicht auf die, die selbst nicht dort sind, wo du gerne hinmöchtest.

Alles begint bei dir. Indem du den Mut hast deinem Weg zu folgen und das zu tun, was du für richtig hältst. Ja, dieser Weg ist sehr wohl begleitet von Gefühlen der Einsamkeit, des Verlassenseins, der Scham. Doch mit jeder Entscheidung, die du für dich neu triffst schiebst du dich weiter nach vorn und gibst anderen die Chance, ebenso zu sich und ihrem Leben zu stehen. Du wirst eine Quelle der Inspiration sein, ein Pionier. Die Welt wird verändert durch Individueen, durch die Wenigen die es wagen. Das war immer so und wird  immer so bleiben. Jede Veränderung kann nur bei … genau, dir selbst beginnen. Heute!

Sei Inspiration und gehe deinen eigenen Weg!

Dein Johannes Rudolf

 

 

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